Schätze von unschätzbarem Wert, Waffen der Eroberer, in Gräbern gefundene deformierte Schädel und die legendäre Geschichte des Hunnenreichs. All dies in einer Ausstellung, deren Hauptfigur Attila, der Herrscher der Hunnen, ist. (Attila, der Hunnenkönig) In der Ausstellung können die Besucher 400 Kunstwerke aus 64 Museen in 13 Ländern bewundern. Die Ausstellung ist auch international eine außergewöhnliche Schau zu diesem Thema.
„Die vom Ungarischen Nationalmuseum organisierte Ausstellung entstand dank der gemeinsamen Bemühungen zahlreicher Museen aus der türkischen Welt. Die Museen der türkischen Staaten haben sich zum ersten Mal zu einer solchen umfassenden Ausstellung über eine gemeinsame historische Erzählung zusammengeschlossen“, – so die Worte bei der Eröffnung der Ausstellung. Attila, der Großfürst der Hunnen, wird im Westen oft als grausamer Barbar dargestellt. Im Osten hingegen wird er als Held und historischer Urvater verehrt.
Attila, der ehemalige Herrscher der Hunnen, starb zwar vor 1600 Jahren, doch seine Erinnerung lebt bis heute sowohl im Osten als auch im Westen weiter. Und er lebt deutlich in der Erinnerung der Ungarn von der Siebenbürgischen Region bis nach Budapest weiter.
Über die Ausstellung:
Besonders interessant ist, dass auf der Attila-Ausstellung auch deformierte Schädel aus Hunnen-Gräbern zu sehen sein werden (die Deformation wurde bereits im Kindesalter vorgenommen). Interessant ist, dass die Deformationen nur an den Schädeln der Hunnen-Elite, also nur an privilegierten Personen, vorgenommen wurden.
Auf den thematischen Rundgängen der Ausstellung lernen die Besucher die Welt der Hunnen und das Leben der Elite um Attila kennen und können sich außerdem mit der Geschichte der zahlreichen Kunstwerke und Theorien rund um Attila bekannt machen. Es wird eine außergewöhnliche Sammlung von Kunstwerken präsentiert, die in Ungarn bisher noch nie zu sehen war und die für das Publikum, das sich für die Urgeschichte Ungarns interessiert, von großem Bedeutung ist.
Die ausgestellten Kunstwerke stammen aus 64 bedeutenden Museen in 13 Ländern, darunter aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Kasachstan, Usbekistan, Rumänien, der Slowakei und Ungarn. Die wertvollsten Hunnen-Schätze der größten Museen der Welt sind nun in Ungarn im Ungarischen Nationalmuseum zu sehen, darunter außergewöhnliche Stücke aus den Sammlungen des British Museum, des Louvre Abu Dhabi und des Nationalmuseums in Baku.

Károly Lotz: Attila und seine Hunnen (Die Hunnen kommen aus Asien) Auszug
Souvenir von Ungarn – Hungarische Souvenirs:
Die Besucher können jedoch nicht nur mit Erlebnissen und neuem Wissen heimkehren, sondern auch mit “Hunnen-Schätzen”, denn im Museumsshop des Ungarischen Nationalmuseums können sie hochwertige Souvenirs erwerben, darunter Nachbildungen der schönsten Schmuckstücke und Kleidungsstücke, die in der Attila-Ausstellung zu bewundern sind: Armreifen, Ringe, Ohrringe, Zikadenfibeln und Gürtelschnallen.
ÖFFNUNGSZEIT:
Die Attila-Ausstellung ist vom 23. Januar bis zum 12. Juli für Besucher geöffnet, 10-16., Montags geschlossen. – Ungarisches Nationalmuseum, Budapest VIII. Múzeum krt. 14-16.
Quelle: Ungarisches Nationalmuseum – Hungarian National Museum (Attila – The most significant Attila exhibition of the past forty years)
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